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Als betroffene Eltern fühlen wir uns mit unserer Tochter im
Kinderhospiz wunderbar aufgehoben und liebevoll umarmt.
Für diese Hilfe sind wir unendlich dankbar.
Doch wir wissen auch, dass Kinderhospizarbeit ohne Spenden
nicht funktioniert. Deshalb bitten wir Sie um Ihre Hilfe,
damit die so wichtige Arbeit auch weiterhin gesichert ist.“


Nicole Gröschner mit Tochter Finja, die lebensverkürzend
an Morbus Krabbe erkrankt ist.

Zehn Jahre Kampf gegen das Schweigen
Der Bundesverband Kinderhospiz e.V. zieht Bilanz

Ein Kinderhospiz ist kein Ort, den man sucht. Aber man möchte ihn finden, wenn man ihn braucht: Besser lässt sich wohl kaum in Worte fassen, wie viel Hilfe, Verständnis und Geborgenheit Kinderhospize unheilbar erkrankten Kindern und Jugendlichen mit ihren Familien bieten. Seit nunmehr zehn Jahren unterstützt der Bundesverband Kinderhospiz e.V. die Kinderhospizarbeit in Deutschland. Unabhängig, überkonfessionell, überparteilich und gemeinnützig.

Jedes der elf Kinderhospize in Deutschland benötigt zwischen einer und ca. zwei Millionen Euro pro Jahr. Ein großer Teil dieser Mittel muss auch heute noch aus Spenden gedeckt werden. Denn: Es gibt keine einheitliche Vergütung für die Aufnahme eines Kindes. Ein Kinderhospiz erhält 200 Euro pro Tag, ein anderes 460 Euro, und so manche Aufnahme eines unheilbar kranken Kindes wird überhaupt nicht von den Krankenkassen als Hospizaufenthalt anerkannt. Schwer kranken Kindern steht weniger zu als anderen Patienten: So wird etwa die Aufnahme einer Begleitperson im Krankenhaus bezahlt – im Kinderhospiz dagegen, wo die ganze Familie aufgenommen und betreut wird, zahlen die Kostenträger nichts. Mit dem Tod eines Kindes endet jegliche Kostenübernahme – genau dann, wenn die Begleitung am intensivsten gebraucht wird. Kein Kind, keine betroffene Familie wird im Kinderhospiz abgelehnt. Darum sind die Einrichtungen auf Spenden angewiesen. Nur rund 40 bis 50 Prozent der laufenden Kosten eines stationären Kinderhospizes werden von den Kostenträgern erstattet. Deshalb brauchen wir auch Ihre Hilfe!

Bitte unterstützen Sie uns dabei, denn Kinderpalliativversorgung ist und bleibt ein Menschenrecht!